
TOUR 3
Römersiedlungen und späteres
Eine Zeitreise in die neuere Architekturgeschichte
Mit Bus oder öffentlichen Verkehrsmitteln
Treffpunkt nach Vereinbarung
Frankfurt Heddernheim: Die Tour beginnt im Siedlungsdreieck – Nida, Römerstadt
und Nordweststadt.
Nida ist der Name der echten ‚Römer’-Stadt, die sich hier befand. Informationstafeln
in der heutigen ‚Römerstadt’ informieren über ihr Aussehen. Die heutige
‚Römerstadt’ entstand in den zwanziger Jahren unter Leitung des Frankfurter
Stadtarchitekten Ernst May als Modell für zeitgemäße Arbeiterwohnungen.
Ein Haus wird zur Museumswohnung ausgebaut und ist zu besichtigen.
In der Nachbarschaft befindet sich die nach den Idealen der sechziger Jahren geplante ‚Nordweststadt’ mit Wege- (Fußgänger und Autos) und Funktionstrennung (Wohnen, Arbeiten, Freizeit)
Zu Fuß, mit Bus oder mit der U-Bahn erreicht man die Wohnanlage ‚Hinter den Ulmen’ ein Projekt des Bauhausarchitekten Walter Gropius, die Siedlung Höhenblick von Ernst May und die ehemaligen Privathäuser von ihm und des Architekten Martin Elsässer (nur von außen zu besichtigen)
Die Gebäude des Hessischen Rundfunks wurden 1948 als Bundestag geplant und geben nun Zeugnis der Fünfziger Jahre Architektur.
Als flexibel nutzbar erweist sich die 1931 vom Architekten Hans Poelzig fertig gestellte Hauptverwaltung der IG Farben: nach dem Krieg als US Headquarter genutzt ist es jetzt Hauptgebäude der Johann-Wolfgang-von-Goethe Universität
Dauer ab 3 Stunden, zu Fuß, mit Bus und mit Verkehrsmitteln
Die Tour ist als Vorschlag zu verstehen, Änderungen sind problemlos möglich.


Römerstadt
1928 Ernst May u.a

Geschwister Scholl Schule
1929 Martin Elsaesser

Siedlung Höhenblick
1926 Ernst May u.a.

Hauptgebäude J.W. von Goethe Universität
1931 Hans Poelzig